1.FC Kaiserslautern II – Eintracht Trier 0:0

29.10.2007 – Kaiserslautern (GER) – Fritz-Walter-Stadion

Am gestrigen Abend trafen im Fritz-Walter-Stadion zu Kaiserslautern die Mannschaften des 1. FCK II und Eintracht Trier zum „Montagabend-Spiel der Oberliga Süd-West“ aufeinander. Am Ende von phasenweise spannungsreichen 90 Minuten und einem Spiel auf Messers Schneide einigte man sich schiedlich friedlich auf ein 0:0 Unentschieden.

Dabei waren es in der ersten Halbzeit die Gastgeber, die die Eintracht in Ihrer Hälfte einschnüren konnten und die neu formierte Abwehr um D. Müller, Lacroix, Malchow und Dingels ein ums andere mal stark unter Druck setzte. Torwart Schneider konnte jedoch einige male glänzen und wusste dabei auch bei hohen Bällen, im bisherigen Saisonverlauf nicht unbedingt seine stärke, zu überzeugen.

Nach der Halbzeit kam die Eintracht dann besser ins Spiel. Druck kam dabei vor allem über die linke Seite, auf der erstmals D. Müller in der Abwehr und Rakic im Mittelfeld spielte. Zwingende Chancen bleiben jedoch bis kurz vor Spielschluss Mangelware, Kaiserslautern nur noch mit Kontern gefährlich. Die größte Chance vergibt in der 87’ Minute dann Hentschke, der die Kugel rückpassartig Richtung Lauterer Tor schiebt.

Am Ende des Spiels steht das enttäuschende Ergebnis von 0:0, eine Serie von fünf nicht gewonnenen Spielen und 180 Minuten ohne Torerfolg. Der Vorsprung auf Platz 5 schmilzt auf mager sechs Punkte und in den kommenden Partien gegen Mechtersheim (Freitag, 19h30) und am darauf folgenden Wochenende in Homburg muss die Weis-Elf die Wende schaffen und endlich wieder siegen. Noch ist das Ziel „Aufstieg in die Regionalliga“ nicht außer Reichweite, mit den Leistungen der letzten Wochen reicht’s jedoch nicht.
Auch wenn ich an dieser Stelle normalerweise auf Einzelkritiken von Spielern verzichte, so muss ich nach dem gestrigen Spiel doch mal meinen Senf zur Leistung von Holm Hentschke abgeben. Die „Leistung“ die unser Stürmer in den letzten fünf bis sechs Partien abliefert ist meiner Ansicht nach nicht oberligatauglich. Die hohe Bälle auf Hentschke’s Kopf oder Brust, die dann meilenweit abspringen, führen konstant zu Ballverlusten. Seine Dribbelings führen ebenso zwangsläufig zu Ballverlusten, seine Stärke, nämlich das Kopfballspiel im Strafraum kommt zu wenig zur Geltung (z.B. bei langen Einwürfen von Malchow). Hentschke gestern erneut 90 Minuten durchspielen zu lassen, Milak der während seiner gesamten Spielzeit äußerst bemüht war und für einige gute Aktionen über rechts sorgte und den Doppeltorschützen aus Wirges Müüü auf der Bank versauern zu lassen grenzt dabei für mich an blanken Irrsinn.

Solch einen Angsthasen-Fußball wie die Fans ihn in der ersten Halbzeit gegen Kaiserslautern und auch in Phasen vorangegangener Spiele miterleben durften lockt in Zukunft auch keine 3.000 Zuschauer ins Stadion. Wann fangen wir endlich wieder an offensiv nach vorne zu spie-len, die Gegner zu Fehlern zu zwingen und endlich wieder Spiele zu gewinnen ….??

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